Ingenieurbüro für Elektrotechnik,  EX-(ATEX) – Elektroanlagen,  Industrieautomation, Konstruktions- und Schaltschrankbau, Elektromontagen

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Wir führen durch:
DGUV Vorschrift 3 sicherheitstechnische, elektrische Überprüfungen nach VDE 0701-0702, VDE 0751 DIN EN 62353, VDE 0100, VDE 0105, VDE 0113/EN 60204

und Gefährdungsbeurteilung TRBS 1111

Seit dem 01.04.1979 ist die Wiederholungsprüfung aller Elektrogeräte und Elektroanlagen in Ihrem Betrieb nach DGUV Vorschrift 3 (bisher: BGV A3 / BGV A2 / VBG4) Pflicht.

Die Prüfungen werden auf Grundlage der Unfallverhütungsvorschrift VBG4 (neu: BGV A3) der Berufsgenossenschaften durchgeführt.

Die Prüfung der Geräte soll Sie vor der Haftung bei Unfällen, verursacht durch defekte Elektrogeräte, und damit vor immensen wirtschaftlichen Schäden schützen. So z.B. schließen Brandschutzversicherungen eine Haftung aus, wenn Ihre Betriebsstätte oder Teile davon, durch einen Brand zerstört werden, der von einem nicht geprüften Elektrogerät verursacht wurde!

Die Berufsgenossenschaften schließen ebenfalls eine Haftung aus, wenn Personen durch ein solches ungeprüftes Gerät dauerhaft zu Schaden oder gar zu Tode kommen, und können bei Verstößen gegen solche Unfallverhütungsvorschriften diese mit einer hohen Geldbuße ahnden.

Der Gesetzgeber hat diese Vorschrift in das siebte Sozialgesetzbuch (SGB VII) übernommen (§ 209 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII).

Um Schadensfälle zu vermeiden, lassen Sie Ihre Geräte von unserem Fachbetrieb prüfen! Der Nachweis der Prüfung entbindet Sie von der Haftung. Die Kosten für eine Prüfung sind weitaus geringer als die Kosten für die Haftung bei einem Schaden!
Grundsätzlich sind alle elektrisch betriebenen Geräte zu, die nicht fest am Netz, sondern mittels Stecker an einer Steckdose angeschlossen sind zu prüfen.


Erläuterungen zu BGV A3 DIN VDE 701/702:

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Ortsfeste elektrische Betriebsmittel - Prüfung nach DIN VDE 105
Hierzu gehören alle elektrischen Geräte, die nicht durch einen Stecker mit der Anlage verbunden sind. Auch Geräte die eine Gesamtmasse von mehr als 18 Kg (IEC-Norm) gehören dazu.

- Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel - Prüfung nach DIN VDE 701/702
Hierzu gehören alle elektrischen Geräte, die durch eine Steckvorrichtung mit einer elektrischen Anlage verbunden werden und während des Betriebes bewegt werden können.

Prüffristen für nicht ortsfeste Geräte:
Richtwert 6 Monate. Auf Baustellen alle 3 Monate. Unter optimalen und sauberen Bedingungen z.B. Büros kann die Frist bis auf max. 2 Jahre verlängert werden. Hier darf aber die Fehlerquote bei bisherigen BGV A3 Prüfungen die 2%-Grenze nicht überschreiten! Die Prüfprotokolle sind Pflicht (der Aufkleber auf dem Gerät reicht nicht!!!). Die Dokumentation muss 6 Jahre aufbewahrt werden.

-Elektromedizinische Geräte - Prüfung nach DIN EN 62353 VDE 0751-1:2008-08
Diese Norm gilt für Prüfungen von medizinischen elektrischen Geräten oder medizinischen elektrischen Systemen, oder von Teilen derartiger Geräte oder Systeme, die IEC 60601 1 entsprechen, vor der Inbetriebnahme, bei Instandhaltung, Inspektion, Wartung und nach einer Instandsetzung oder anlässlich von Wiederholungsprüfungen, um die Sicherheit solcher medizinischen elektrischen Geräten oder medizinischen elektrischen Systemen oder Teile davon zu beurteilen. Bei Geräten, die nicht nach IEC 60601-1 gebaut sind (z. B. Normenreihen IEC 60335, IEC 60950 und IEC 61010), können diese Anforderungen unter Berücksichtigung der für die Herstellung dieser Geräte zutreffenden Sicherheitsnormen angewendet werden.


UVV / VDE Prüfungen und Beispiele
- Prüfung elektrischer Maschinen (ortsfest)
- Erst- und Widerholungsprüfung DIN VDE 0113 EN 60204


Was muss nach DIN VDE 0113 geprüft und gemessen werden?

nach der Sichtprüfung:

1. Durchgehende Verbindung des Schutzleitersystems (Absatz 2.3)
2. Isolationswiderstandsprüfungen (Absatz 20.4)
3. Spannungsprüfungen (Absatz 20.4)
4. Schutz gegen Restspannungen (Absatz 20.5)
5. Funkionsprüfungen (Absatz 20.7)
6. Protokolierung

Sicherheitsprüfungen an medizinischen Geräten
Sicherheitstechnik in der Medizintechnik nach IEC 601.1/VDE 0750 T.1 und VDE 0751 T.1
Das Medizinproduktegesetz (MPG) regelt das Herstellen, Inverkehrbringen und die Anwendung neuer Medizinprodukte, einschließlich der medizinischen elektrischen Geräte. 
In der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) werden in §6 die „sicherheitstechnischen Kontrollen“ geregelt.
Der Betreiber hat diese Kontrollen (STK) im vorgeschriebenen Umfang und innerhalb der festgelegten Fristen durchzuführen oder durchführen zu lassen.Es werden folgende Messungen durchgeführt: - Sichtprüfung, Schutzleiterwiderstand, Isolationswiderstand, Ableitströme- Dokumentation der PrüfungPrüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel in öffentlichen Gebäuden.
Die Inhaber und Betreiber von öffentlichen Gebäuden sind für den einwandfreien Zustand der Elektroanlage verantwortlich und haben dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden.Gemäß Unfallverhütungsvorschrift GUV 2.10 müssen ortsfeste Geräte mindestens alle 4 Jahre überprüft werden (nicht ortsfeste Geräte alle 6 Monate). Zuerst vor der ersten Inbetriebnahme und nach einer Änderung oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft und dann in bestimmten Zeitabständen.

-Durchführung der Prüfung der ortveränderlichen elektrischen Betriebsmittel gemäß BGV A3 / GUV 2.10

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Durchführung der Prüfung gemäß BGV A3 / GUV 2.10 bzw. DIN VDE 0701/ 0702
-Anbringen einer Prüfplakette mit fortlaufender Nummer
-Erstellen eines Prüfprotokolls in Form einer Blattsammlung per EDV


Bei Feststellung von Mängeln, die zu einer Gefährdung für den Nutzer führen können, erfolgt eine Außerbetriebnahme und sofortige Information des Auftraggebers
Schriftliche Weitergabe von Mängeln an eine vom Auftraggeber benannte Person.
Die Fristen sind so zu bemessen, dass entstehende Mängel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden. Bei der Prüfung sind die sich hierauf beziehenden elektrotechnischen Regeln zu beachten. Auf Verlangen des Unfallversicherungsträgers ist ein Prüfbuch mit bestimmten Eintragungen zu führen. Die Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme nach Absatz 1 ist nicht erforderlich, wenn dem Unternehmer vom Hersteller oder Errichter bestätigt wird, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel den Bestimmungen dieser Unfallverhütungsvorschrift entsprechend beschaffen sind.

Prüfung der elektrischen Komponenten an Stromerzeuger

Was muss gemessen werden?nach der Sichtprüfung:
  1. Überprüfung der Isolationsüberwachung (Isolationswächter) wenn IT - Netz vorhanden.
  2. Messung des Isolationswiderstandes
  3. Niederohm-Messung der Potentialausgleichsleiter, Prüfung Staberder
  4. Messungen zur Prüfung von Fehlerstromschutzeinrichtungen/ Personenschutzschalter
  5. Messung der Schleifenimpedanz
  6. Messung des Erdungswiderstandes
  7. Messung der Netzspannung
  8. Messung der Drehfeldrichtung und Frequenz

 

FEUERWEHR:
Wiederkehrende Prüfungen der Betriebsmittel nach VDE 0701/0702




Die wiederkehrenden Prüfungen dienen der Sicherung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehrfahrzeuge und Geräte der Freiwilligen- und Pflichtfeuerwehren.




Prüfungen der Stromerzeuger nach VDE 0105



Sollten Ihre Stromerzeuger ohne Erdungsmaßnahmen benutzt werden, überprüfen wir auch die für IT- Netze notwendigen
Isolationsüberwachungseinrichtungen oder rüsten diese nach
.

Beispiele für zu prüfende elektrische Betriebsmittel in Feuerwehrfahrzeugen:


Beleuchtungsanlagen:



Hochdruckpumpen:


Prüfungen der Tauchpumpen:



Prüfungen der Kabeltrommel und Verlängerungen:



Prüfungen Verteiler und FI- Schutzeinrichtungen:



und Vieles mehr! Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter Tel.: 0177/6528141